Mit dem Hausboot nach Berlin – Tag 3: Sonnenaufgang, Havelkurven und eine Zwangspause



Der 22. September 2026 begann auf dem Stolpsee mit einem Sonnenaufgang, für den sich das frühe Aufstehen gelohnt hat. Der See lag spiegelglatt vor uns, die Farben des Himmels spiegelten sich im Wasser. Mittendrin unsere ENRIKA, noch vor Anker.
Einen Moment lang einfach nur schauen. Dann: Anker lichten und weiter Richtung Berlin.
Durch die Havelkurven
Vom Stolpsee ging es hinein in die Havel – und damit auf einen der für uns schönsten Abschnitte dieser Reise.
Der Fluss schlängelt sich hier durch die Landschaft.
Hinter jeder Biegung öffnet sich ein neuer Blick auf Wiesen, Bäume und Schilfufer. Über die Schleuse Bredereiche und die Schleuse Regow führte uns die Fahrt bis zur Schleuse Zaaren.
Natur pur: Fischreiher am Ufer, Pferde und Büffel auf den Koppeln am Wasser. Es gab immer wieder etwas zu entdecken. Genau solche Strecken machen für uns den Reiz einer Hausbootreise aus.
Ein Boot vor der Haustür
Bei schönstem Sonnenschein ging es weiter über die Schleuse Schorfheide, durch Zehdenick und zur Schleuse Bischofswerder.
Unterwegs kamen wir immer wieder an Grundstücken vorbei, die direkt bis ans Wasser reichen. Garten, Steg und das eigene Boot vor der Tür. Vom Haus aus ein paar Schritte gehen, Leinen los – bei diesem Anblick kann man schon ins Träumen kommen.
Die Sonne schien, die Ufer zogen langsam vorbei, und für einen Moment war der Gedanke ganz einfach: Hier ist die Welt in Ordnung.
Sechs Schleusen und 57,4 Kilometer
Am Ende des Tages standen 31 Seemeilen, also rund 57,4 Kilometer, und erneut sechs passierte Schleusen in unserem Logbuch:
Bredereiche, Regow, Zaaren, Schorfheide, Zehdenick und Bischofswerder.
Vor der Schleuse Liebenwalde war dann allerdings Schluss für diesen Tag. Wegen Arbeiten am Wehr gelten dort in dieser Woche eingeschränkte Öffnungszeiten. Für uns bedeutete das eine Zwangspause und einen weiteren Abend vor einer Schleuse.
Also: Leinen fest.

Feierabend auf dem SUP
Das Wasser vor der Schleuse lag spiegelglatt da. Damit war auch schnell entschieden, wie wir den Abend verbringen würden: SUP aufs Wasser und noch eine Runde paddeln.
Nach einem Tag am Steuer und an den Schleusen war es schön, sich selbst auf dem Wasser zu bewegen und die Umgebung noch einmal aus einer anderen Perspektive zu sehen.
Berlin musste bis morgen warten. Für diesen Abend waren wir genau richtig.
Morgen verändert sich das Revier
Nach der Passage der Schleuse Liebenwalde führt uns die weitere Route auf die größeren Kanäle mit Berufsschifffahrt Richtung Berlin. Nach den gewundenen Havelabschnitten und ruhigen Ufern wird das ein deutlicher Wechsel.
Besonders gespannt sind wir auf die geplante Fahrt durch die Innenstadt: vorbei am Regierungsviertel, am Reichstag und an der Museumsinsel.
Heute noch Fischreiher, Koppeln und eine Runde auf dem SUP. Morgen dann hoffentlich Berlin vom Wasser aus.

Begleitet uns auf unserer Reise
Alle Etappen unserer Überführung mit Luxboot ENRIKA findet ihr im Luxboot-Blog. Weitere Bilder und Videos teilen wir hier:
Lust auf eine eigene Auszeit auf dem Wasser? Informationen zu unseren Hausbooten und Buchungsmöglichkeiten findet ihr auf luxboot-elisa.de.



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